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Nacht

Rausch und Verzweiflung, Begierde und Hoffnungslosigkeit – die Nacht wirkt wie ein Verstärker der Gefühle. Alex Haas und Stefan Noelle singen von diesen Gefühlen, indem sie ihre nächtlichen Lieblingslieder interpretieren. Sie nehmen ihr Publikum mit auf eine Nachtwanderung durch die Musikgeschichte und leuchten mit schmachtenden Schlagern, brünstigem Glam-Rock, dem gespielten Horror des Pop-Schauermärchens oder der Innigkeit eines alten Volkslieds alle Facetten der „dunklen Seite“ aus. Dabei wächst zusammen, was nicht zusammengehört - denn schließlich wollen der alte Tonfilmschlager „Heute Nacht oder nie“ und „I Was Made For Loving You“ der legendären Glam-Rocker KISS auch immer nur das eine.

So wie das Mondlicht die Konturen der Dinge stärker hervortreten lässt, beleuchten UNSERE LIEBLINGE die Umrisse ihrer Songs. Denn sie sind „Meister der Reduktion“ (SZ). Wie immer bilden ein Kontrabass, eine Trommel und ein Becken das komplette Instrumentarium, mit dem Haas und Noelle die Stimmungen der Nacht in unterschiedlichste Grooves kleiden. Virtuosität ist bei ihnen nicht Zweck, sondern Voraussetzung für eine mitreißende Performance.

Einflüsse von Jazz und Weltmusik durchwehen die Arrangements wie ein nächtlicher Hauch. So klingt dann z.B. ein untoter Klassiker wie „Strangers In The Night“, als sei er in einem Karpatenschloß wieder zum Leben erweckt worden. Und man spürt: Hier haben zwei wunderbare Musiker richtig Spaß an der Musik. Die ausgewählten Nocturnes sind damit keine kleine Nachtmusik, sondern ein sehr persönlicher musikalischer Streifzug from dusk till dawn.

Hinweis: Das „Nacht“-Programm hat besondere technische Anforderungen. Es eignet sich für Theater und technisch gut ausgestattete Bühnen. -> Bühnenanweisung NACHT

 

 

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tomorrow never knows

Nach 15 Jahren auf der Bühne traten UNSERE LIEBLINGE im Herbst 2007 erstmals unter einem Programm-Titel auf: „Tomorrow Never Knows“ (nach einem der merkwürdigsten Stücke von John Lennon) ist seither das Motto des Abends. Für Alex Haas und Stefan Noelle bedeutet das so viel wie: Keine Ahnung, was wir morgen singen!
Möglich wären: Musikalische Wechselbäder zwischen Robert Schumann und Roy Wood, ein Frühschoppen mit Willi Schneider und Amy Winehouse, die Comedian Harmonists in Brasilien oder das schon legendäre Medley „Traumstraßen der Welt“ mit 25 Liedern zum Thema „Straße“ in viereinhalb Minuten. Auch ein weitergedichtetes Schlager-Schätzchen à la Elfi Graf oder eine Beatles-B-Seite sind immer drin.
UNSERE LIEBLINGE sind Rockband, Orchester, A-Capella-Group und Jazzquartett in einem – und haben dabei nie mehr in der Hand als einen Kontrabass und ein minimales Schlagzeug. Sie versprühen ihren Spaß an der Musik so großzügig wie ein Formel-1-Champion den Champagner. Nur, dass die Flasche nicht leer wird, egal wie lange man sie schüttelt.

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ADVENTSSINGEN

„Adventssingen“ ist der schöne wie irreführende Titel des UNSERE-LIEBLINGE-Weihnachtsprogramms. Alex Haas und Stefan Noelle verweben Winterliches, Weihnachtliches und Wunderliches, sie führen auch in stiller Nacht zusammen, was nicht zusammen gehört. Die Innigkeit von „Es ist ein Ros entsprungen“ mündet in die groovende Kraft eines „Spirit In The Sky“, der „Little Drummer Boy“ heißt „Fernando“, und im „Winter in Kanada“ kann man auch mit Bill Withers mal einen Schneemann bauen.
So entstehen Weihnachtslieder, die vorher keine waren. Und so kommt es, dass die beiden an diesem Abend genau die Lieder singen, die man sich zu Weihnachten immer gewünscht, aber nie bekommen hat. Also: Zur Hölle mit den fiependen Blockflöten! Ein kerniger Kontrabass und eine trockene Trommel reichen völlig aus, um die himmlischen Heerscharen anzulocken. Prädikat: Garantiert Gospel-frei!